Das will die NRWSPD:

Das werden wir ändern und die Frühe Förderung besser machen:

Nach dem wir das letzte KiTa-Jahr gebührenfrei gestellt haben, wollen wir die volle Gebührenfreiheit für alle Kinder, die KiTas besuchen. Diese Investition indie jüngsten Köpfe wird den höchsten Ertrag bringen! Das ist sozial gerecht,denn Bildung muss kostenfrei sein. Die Eltern und die Familien werden dieseerhebliche Entlastung sofort spüren.

Wir wollen, dass Eltern und KiTas gemeinsam die Bildungsverantwortung fürKinder übernehmen und ihnen einen guten Start ins Leben und in die Schule ermöglichen. Dazu gehören Erwachsene, die in ihrer Erziehungs- undBildungsverantwortung gestärkt und ernst genommen werden undpädagogisches Personal, in dessen Aus- und Fortbildung investiert wird.

Wir wollen ein neues Kindergartengesetz, das das sogenannte Kinderbildungsgesetz ablöst. Kern dieses Gesetzes soll eine neue Finanzierungsstruktur sein, die den TrägerInnen höhere Planungssicherheit liefert und eine angemessene Personalausstattung vorsieht.

Auf gutem Weg. Das haben wir umgesetzt. Das machen wir.

Wir haben unmittelbar nach den Wahlen im Jahr 2010 eine gründliche Überarbeitung des sogenannten Kinderbildungsgesetzes auf den Weggebracht. Und wir haben Betroffenen zu Beteiligten gemacht: Gemeinsam mitEltern, pädagogischen Fachkräften, Leitungen, Trägern, Kommunen,Landschaftsverbänden, InteressenvertreterInnen und wissenschaftlicher Hilfewurde eine umfassende Bilanz mit den Erfahrungen der letzten Jahrezusammengestellt und der Änderungsbedarf herausgearbeitet.

In einem ersten Änderungsgesetz haben wir „Sofortmaßnahmen“durchgesetzt:
- Gebührenfreiheit für das letzte Kita-Jahr vor der Einschulung
- mehr Personal durch eine zusätzliche Pauschale in Höhe von 1.400 bis 2.200 Euro für Kinder unter drei Jahren bzw. mehr Einsatzmöglichkeiten für
KinderpflegerInnen,- Verbesserungen der Bedingungen für Kinder mit Behinderungen durch die Erhöhung der Pauschale um 2.000 Euro,
- Stärkung der Elternmitbestimmung durch Einführung von Elternbeirätenin Kommunen und Land,
- Stärkere Förderung von Familienzentren durch die Erhöhung der

Landesförderung auf 13.000 Euro jährlich bzw. 14.000 Euro fürFamilienzentren in sozialen Brennpunkten.Parallel zum ersten KiBiz-Änderungsgesetz wurde unter anderem ein 1.000-Stellen-Programm für BerufspraktikantInnen aufgelegt, um dem drohendenFachkräftemangel entgegen zu wirken. Die Förderung von Familienzentren insozialen Brennpunkten wurde forciert.

Die Änderung der Grundstrukturen steht mit dem neuen KiBiZÄnderungsgesetzan. Die Formulierung von Grundsätzen für dieses neue Gesetz ist nahezu abgeschlossen, so dass jetzt eigentlich die breiteBeteiligung von Trägern/Einrichtungen, ErzieherInnen und Eltern angestandenhätte. Durch die Auflösung des Landtags ist dieser Zeitplan leider Makulatur.Erst nach der Landtagswahl kann der Faden wieder aufgegriffen werden.Grundsätzlich bleibt es aber dabei: Beteiligung und Sorgfalt gehen auchweiterhin vor Schnelligkeit