Feierstunde in den Museumsstuben Altenbeken

„Die Jahre fliegen pfeilgeschwind ……“ dieses Zitat aus Schillers Gedicht „Lied von der Glocke“ war das Motto unserer Feierstunde die wir am 10.11.2013 mit Vorständen Altenbekener Vereine und unseren Mitgliedern feierten.

Wie oft ertappen wir uns bei dem Gedanken „Ist das schon wieder so lange her? Es kommt mir vor als wäre es erst gestern gewesen.“ Kaum zu glauben, aber im nächsten Jahr feiert das vereinte Deutschland bereits „Silberhochzeit“.

Doch selbst unter dem Eindruck, dass die Zeit anscheinend immer schneller vergeht, sich die Gesellschaft immer schneller verändert, sind die 150 Jahre, die die SPD in diesem Jahr besteht, ein sehr langer Zeitraum. Was mögen das für Menschen gewesen sein, die sich vor 150 Jahren auf den Weg machten. Frauen und Männer, die sich aufmachten, ein großes neues Kapitel zu schreiben, die Geschichte zu verändern. Waren sie sich dessen bewusst?

Und ich frage mich, ob ihnen klar war, wie lang dieser Weg werden würde. Und steinig. Ob sie die Etappen vor Augen hatten, die sie passieren müssen. Ob sie immer an den Erfolg geglaubt hatten oder voller Zweifel waren.

Das alles weiß ich nicht. Aber ich bin mir sicher: sie müssen mutig gewesen sein. Denn sie hatten ein unerhörtes Ziel, eine Idee, die alles auf den Kopf stellte, was bis dahin galt. Die Idee von gleichen Rechten für alle Menschen. Die Idee von Freiheit, Gerechtigkeit, Solidarität und Frieden.

„Wenn Du was verändern willst...“ So ist der Titel eines Films über die 150-jährige Geschichte der SPD. Wenn wir etwas verändern wollen, müssen wir uns auf den Weg machen. So wie die mutigen Frauen und Männer vor 150 Jahren. So wie viele Frauen und Männer nach ihnen. Sie alle haben uns vorgemacht, was wir gemeinsam schaffen können.

Menschen für Menschen. Sie haben Geschichte geschrieben.

Ich bin mir sicher: wir Alle wissen von unserer gesellschaftlichen Verantwortung. Hätten wir sonst die Verpflichtung, die mit unserem Engagement in den unterschiedlichen Vereinen und Gruppierungen verbunden sind, auf uns genommen? Ich möchte mich daher an dieser Stelle für die geleistete Arbeit für die Menschen in unserer Gemeinde ganz herzlich bedanken.

Ihr Andreas Kersting